PD Dr. med. Mazda Adli

Mazda Adli wird 1969 als Sohn einer iranischen Diplomatenfamilie in Köln geboren. Nach dem Studium der Medizin in Bonn, Wien und Paris und seiner Dissertation an der Neurologischen Universitätsklinik in Wien beginnt er seine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistenzarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Freien Universität Berlin. 2004 wird er zum Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité am Campus Mitte, wo er 2006 die Leitung des Forschungsbereichs Affektive Störungen übernimmt und sich im Dezember 2010 habilitiert. 2009 hat er als Executive Director den World Health Summit an der Charité initiiert, der unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und des französischen Staatspräsidenten jährlich führende Persönlichkeiten weltweit aus Forschung und Gesundheit zusammenführt. Im Juli 2013 hat Mazda Adli die ärztliche Leitung der Fliedner Klinik Berlin übernommen.

Seine klinische und wissenschaftliche Tätigkeit widmet er der Entstehung und Behandlung von Affektiven Erkrankungen. Dazu gehören stressassoziierte Symptome, die Depression und die manisch-depressive Erkrankung. Zu seinen herausragenden Arbeitsschwerpunkten gehören Untersuchungen zu Einflussfaktoren auf die individuelle Stressreaktion sowie die Entwicklung von Strategien zur Behandlung der therapieresistenten Depression. Unter dem Titel „Stress and the City“ hat er gemeinsam mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft ein interdisziplinäres Forum aus Neurowissenschaftlern, Architekten und Stadtplanern gegründet, um Einflussfaktoren des Stadtlebens auf Emotionen und Verhalten zu erforschen. Sein besonderes Interesse gilt der Übersetzung von neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen in die praktische Anwendung zum Nutzen der Betroffenen.

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